RADIO JENA - Das Programm am 25.03.2012

Vorbemerkung: Zwischen 1972 und 1975 riefen die Satiriker Robert Gernhardt und Peter Knorr im Programm von hr3 eine Sendung ins Leben, deren Titel bereits so merkwürdig klang, wie es ihr Inhalt dann für den Radiohörer war: "Dr. Seltsams Sonntags-Sortiment". Rainer Sauer und RADIO JENA haben die besten Hörfunkeskapaden von Peter Knorr und Robert Gernhardt aus deren Serie überarbeitet und neu zusammengestellt. Heute ist es...

DR. SELTSAMS SONNTAGSKABINETT (Ausgabe No. 2)

Kultradioendung aus dem Jahre 1972. Moderation Heinz Timmerding. hr-Produktion: Werner Klein.
zr-Produktion und Musikauswahl: Rainer Sauer.

DIE ABENTEUERLICHE REISE
DER PICKWICKIER (Folge 2)


Rainer Sauer liest aus dem Buch von Charles Dickens

 
Die Buchvorlage:
1836 bis 1837 erschienen in monatlichen Heften die "Pickwick Papers", durch die der britische Schriftsteller Charles Dickens Bekanntheit erlangte. Dickens entwickelte in diesem Werk eine ursprüngliche Erzählkraft, die in sich selbst und dem reichen Volksleben, besonders der unteren Klassen, ihre Quelle und ihr Muster fand, denn er wollte nicht nur den literarischen Erfolg, sondern auch das Gewissen seiner Zeit wachrütteln und den Weg für soziale Reformen ebnen. Die Schärfe der Anschauung, gepaart mit Humor, schafft bereits mit seinem ersten Werk die typische Dickens’sche Atmosphäre.


------------------------------------------------------------------------------------------------

"RE - POP|SUNDAY*" - Die Ausgabe "März 2012"
von und mit Lutz Mühlfriedel
"Giles Smith: Letzte Wünsche""In meiner Fantasie male ich mir immer noch ein Leben aus, in dem ich nichts zu tun habe, außer Musik zu machen. Aber diese Fantasie ist mit mir ein wenig gealtert, das heißt, ich lasse mich momentan von dem Irrglauben leiten, eines Tages ein ganzes Repertoire an unglaublich tollen Popsongs zu schreiben, die jeder covern will, von Robbie Williams bis Kiri Te Kanawa.

Ich werde reich und berühmt und die Leute werden von mir in ehrfurchtsvollem Ton sprechen, mit dem Unterschied, dass nicht ich es bin, der oben auf der Bühne steht und singt." (Giles Smith im Interview)
Giles Smith (* 1962 in Colchester, Essex / Foto oben) ist ein britischer Autor, Journalist und vormaliger Musiker, der in seiner Jugend durch die Musik und das Auftreten von Marc Bolan und XTC geprägt wurde. Von 1986 bis 1988 war Smith neben Martin Newell das zweite Mitglied der Band "Cleaners from Venus". Nach einer schlecht verlaufenen Promotour durch Deutschland beendete er seine aktive Musikerkarriere, die er zuvor bei einem Projekt namens "Orphans of Babylon" begonnen hatte. Smith arbeitete später als Musikjournalist. Auf seinen Erlebnissen als Musikfan, Popjournalist und Musiker basiert sein Buch "Lost in Music".

Mittlerweile ist Smith, ein bekennender Chelsea-Fan, als Sportjournalist tätig und schreibt unter anderem regelmäßig für die "Times". Seit 1990 ist er außerdem Redakteur beim "Independent" und seine Artikel erschienen auch in Magazinen wie "Q", "Mojo", dem "New Yorker", "Vogue" oder dem "Daily Star".

2001 war er einer der Autoren, die eine Geschichte („Letzte Wünsche“) zu dem von Nick Hornby herausgegebenen Buch "Speaking with the Angel" beisteuerten. Giles Smith lebt in London, UK.


Re-Pop|Sunday* Nachschlag:

"Wie jemand weggetragen wird"



Zu empfangen ist all das wie immer in Ostthüringen über UKW 103,4 MHz bzw. 107,9 Mhz im Kabelnetz oder auch zeitgleich im Internet bei ZONO RADIO JENA über den RADIO OKJ Link unseres Webplayers (klick!).

RADIO JENA - Das Programm am 18.03.2012

KLAUS SCHULZES ELEKTRONISCHES LEBEN (Teil 3)

Nach den ersten beiden Teilen im Januar und Februar 2012 fahren wir heute fort, diese Chronologie des Werks von Klaus Schulze erstmals komplett im Radio zu senden.

Wir starten mit Klaus Schulzes Musik aus dem Hörspiel "Das große Identifikationsspiel", für das er 1973 von der Vereinigung der Kriegsblinden den ersten Preis als "Bestes Hörspiel" des Jahres erhielt. Darauf folgt die von ihm komponierte Ballettmusik "Titanensee. Anfang des Jahres 1974 erschien Schulzes Album "Blackdance" (nach einem Begriff aus der Ballettmusik), in dessen akustischem Schattentanz Klaus Schulze mit Orgel, Piano, Gitarre, Trompete und Synthesizer seinen Tagesablauf nachzeichnet.

Das Album wurde als "eine Erklärung gegen die Anti-Humanität der meisten elektronischen Komponisten" (MALVEM GAZETTE), mit "einem seltsamen und manchmal wundervollen Sound" (WESTERN EVENING HEROLD) verstanden und als "neues elektronisches Meisterwerk" (POP) aber auch als "höchst überflüssig" (NEW MUSICAL EXPRESS) eingestuft.


20.00 Uhr: "KLAUS SCHULZES ELEKTRONISCHES LEBEN - Teil 3" - Die Trackingliste (Zeitangabe = in Minuten / Albumtitel in Anführungsstrichen):

01 - Das große Identifikationsspiel (41:53)
02 - Titanensee (27:07)
03 - Electric Love-Affair (10:47)
04 - "Blackdance": Ways Of Changes (17:13)
05 - "Blackdance": Some Velvet Phasing (08:23)
06 - "Blackdance": Voices Of Syn (22:40)
07 - Land der leeren Häuser (11:14)
08 - Memento Mori (09:08)
09 - Blaue Stunde (37:52)
10 - Foreplay (10:33)
11 - Synthies Have (no) Balls? (14:41)

Abbildungen © Infomaterial der Plattenfirma "Brain/Metronome"

RADIO JENA - Das Programm am 10. und 11.03.2012

"RE - POP SUNDAY* proudly presents am 10. März 2012 von 14.00 bis 17.00 Uhr:

"Der 70. Geburtstag von John Cale"

Die Sendung läuft einen Tag nach John Cales 70. Geburtstag und ist zu empfangen in Ostthüringen über UKW 103,4 MHz bzw. 107,9 Mhz im Kabelnetz oder auch zeitgleich im Internet bei ZONO RADIO JENA über den RADIO OKJ Link (klick!). Ausführliche Informationen findet man HIER im Lichtstadt.Netz!

------------------------------------------------------------------------------------------------

RADIO JENA - Das Programm am Sonntag, den 11.03.2012

DREI ALTE AUSGABEN AB 20.00 UHR...
...UND AB 23.00 UHR DIE LIVESENDUNG ZUM

Ab Februar suchte "Sounds vom Synthesizer" das Elektromusik-"ALBUM OF THE YEAR 2012". Mitmachen konnte jeder Radiohörer und zu gewinnen gab es natürlich auch wieder etwas, doch dazu weiter unten. Hier ist erst einmal das Abstimmungsergebnis:

Platz 01 mit 64 Stimmen = "Antimatter" von BERND KISTENMACHER
Platz 02 mit 47 Stimmen = "Gottes Synthesizer" von SANKT OTTEN
Platz 03 mit 31 Stimmen = "Evolution" von THE VOYAGER PROJECT

Platz 04 mit 19 Stimmen = "Drums Between the Bells" von BRIAN ENO
Platz 05 mit 17 Stimmen = "Modern Ruin" von COVENANT
Platz 06 mit 12 Stimmen = "The Virgin Years: 1974-1978" von TANGERINE DREAM
Platz 07 mit 11 Stimmen = "Big in Japan - Live Tokyo 2010" von KLAUS SCHULZE
Platz 08 mit 09 Stimmen = "Macro" von THE VOYAGER PROJECT
Platz 09 mit 05 Stimmen = "La Vie Electronique Vol. 10" von KLAUS SCHULZE
Platz 10 mit 03 Stimmen = "The Endless Season" von TANGERINE DREAM

(Bei mehrfach vertretenen Bands/Interpreten war trotzdem nur eine Nennung möglich!)


Hier noch einmal das Abendprogramm in der Übersicht:

SOUNDS VOM SYNTHESIZER

(Ausgabe vom 13.01.1985)



SOUNDS VOM SYNTHESIZER

(Ausgabe vom 10.02.1985)



SOUNDS VOM SYNTHESIZER

(Ausgabe vom 10.03.1985)



SOUNDS VOM SYNTHESIZER RELOADED
(Livesendung in Kunstkopfstereophonie
von und mit Rainer Sauer)



Von 20.00 bis ca. 23.00 Uhr gibt es also Wiederholungen der Kultradiosendung in der Originalausgabe aus dem Jahre 1985. Programmgestaltung und Moderation: Rainer Sauer. hr3-Redaktion: Jörg Eckrich.

Ab 23.00 Uhr folgt dann live aus den Studios am Jenaer Saalbahnhof die Verkündung der Platzierungen beim "ALBUM OF THE YEAR" (siehe oben). Einsendeschluss für alle E-Mails war der 10. März 2012. Als Hauptpreis des Gewinnspiels wurde unter allen Einsendern ein Apple Powerbook G4 - spendiert vom "A-U-T-O-B-A-H-N" Projekt - und viele weiter Preise (unter Ausschluß des Rechtswegs) ausgelost. Die einzelnen Gewinner sind:

1. Preis = "A-U-T-O-B-A-H-N" Apple Powerbook G4: Klaus Daniel

2. Preis = ein KORG Monotron Delay Synthesizer gewinnt: Peter Kästler


3. Preis = drei CDs gewinnt: Thomas Ingenpaß


4. Preis = zwei CDs gewinnt: Michael Brückner


5. Preis = eine CD gewinnt: Jana Stolzer


...außerdem haben wir noch fünf "JENA"-Basecaps spendiert und die gehen an (alphabetisch sortiert): Claudia Ackmann, Holger Gaechter, Mario Keipert, I. Mallen und Atlas Perpignan.


Die Gewinner werden per E-Mail informiert, die Preise werden in den nächsten Tagen verschickt.

Vielen Dank für die rege Teilnahme am "ALBUM OF THE YEAR" und viel Spaß mit den Gewinnen sagt Eure "Sounds vom Synthesizer" Redaktion!


HINWEIS: Aufgrund der Natur einer Livesendung kann es zu einem Überziehen der Sendezeit kommen. Im Internet ist die Übertragungsleitung für ZONO Radio Jena allerdings nur bis 24.00 Uhr geschaltet; danach folgt das Programm der BBC. Die Sendung wird jedoch am 01. April 2012 ab 20.00 Uhr noch einmal wiederholt! Über die UKW Frequenzen bzw. das Kabelnetz Osttüringen ist "SOUNDS VOM SYNTHESIZER RELOADED" auch nach 24.00 Uhr noch weiter zu empfangen.

SOUNDS VOM SYNTHESIZER sucht wieder Euer ALBUM OF THE YEAR 2012

Auch dieses Jahr sucht "Sounds vom Synthesizer" wieder das Elektromusik-"ALBUM OF THE YEAR". Mitmachen kann jeder Radiohörer und zu gewinnen gibt es natürlich auch wieder etwas.

Als 1. Preis wird unter allen Einsendern ein Apple Powerbook G4 (vom "A-U-T-O-B-A-H-N" Projekt) spendiert, der 2. Preis ist ein nagelneuer KORG Monotron Delay Synthesizer und die Preise 3 bis 5 sind CDs und zwar drei CDs als 3. Preis, zwei CDs als 4. Preis und eine CD als 5. Preis. - Was muss man dafür machen?

Nachfolgend findet man zehn Elektromusik-Alben, die zwischen Februar 2011 und Februar 2012 erschienen sind. Sucht Euch eines aus und schreibt Eure Wahl in einer E-Mail an ZONO Radio Jena; die E-Mail-Adresse ist: svs2012 [at] zono.de.(Vorauswahl der zehn Alben = Rainer Sauer)

Die Auslosung der Gewinner erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges!


Album A = "Modern Ruin" von COVENANT
Album B = "The Virgin Years: 1974-1978" von TANGERINE DREAM
Album C = "Antimatter" von BERND KISTENMACHER
Album D = "Gottes Synthesizer" von SANKT OTTEN
Album E = "Evolution" von THE VOYAGER PROJECT
Album F = "La Vie Electronique Vol. 10" von KLAUS SCHULZE
Album G = "Drums Between the Bells" von BRIAN ENO
Album H = "The Endless Season" von TANGERINE DREAM
Album I = "Macro" von THE VOYAGER PROJECT
Album J = "Big in Japan - Live Tokyo 2010" von KLAUS SCHULZE

(Bei mehrfach vertretenen Bands/Interpreten ist trotzdem nur eine Nennung möglich!)

Einsendeschluss für alle E-Mails ist der 10. März 2012. Am 11. März 2012 wird das Ergebnis ab 23.00 Uhr in einer "Sounds vom Synthesizer - Reloaded"-Sendung von Rainer Sauer bekannt gegeben; davor gibt es an diesem Abend drei "Sounds vom Synthesizer"-Originalfolgen am Stück. Viel Spaß beim Mitmachen und viel Glück bei der Auslosung.

Eure "Sounds vom Synthesizer" Redaktion!

RADIO JENA - Das Programm am 04.03.2012

Ohne Kommentar:"ICH BIN Heinz Rudolf Kunze"
Das neue Studioalbum aus dem Jahre 2012.

Heinz Rudolf Erich Arthur Kunze, geboren 1956 im Flüchtlingslager Espelkamp-Mittwald, ist ein Schriftsteller, Musicaltexter/-übersetzer, Dozent an der Fachhochschule Osnabrück und Rocksänger. Seinen größten Single-Erfolg hatte er 1985 mit "Dein ist mein ganzes Herz" und eben gerade ist sein neues Album "ICH BIN Heinz Rudolf Kunze" erschienen, das wir heute in unserer Serie "Ohne Kommentar" in voller Länge plus Bonustitel vorstellen. Sie hören:

01. "Dein ist mein ganzes Herz" von Heinz Rudolf Kunze und Pe Werner (03:27)
02. "Meine eigenen Wege" von Heinz Rudolf Kunze und Achim Reichel (04:03)
03. "Immer für Dich da - Version 1" von Heinz Rudolf Kunze und Reinhard Mey (03:38)
04. "Ich hab's versucht" von Heinz Rudolf Kunze und Hartmut Engler (04:08)
05. "Aller Herren Länder" von Heinz Rudolf Kunze und Herman van Veen (04:23)
06. "Längere Tage" von Heinz Rudolf Kunze und Purple Schulz (03:57)
07. "Wenn Du nicht wiederkommst" von Heinz Rudolf Kunze und Stefan Gwildis (03:25)
08. "Hunterttausend Rosen (Originalversion)" von Heinz Rudolf Kunze (04:08)
09. "Lisa" von Heinz Rudolf Kunze und Jan Plewka (04:12)
10. "Mit Leib und Seele" von Heinz Rudolf Kunze und Julia Neigel (04:27)
11. "Die Welt Ist Pop" von Heinz Rudolf Kunze und Joachim Witt (03:53)
12. "Fair Play" von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig (03:49)
13. "Finden Sie Mabel" von Heinz Rudolf Kunze und Tobias Künzel (04:39)
14. "Ich bin ich (Originalversion)" von Heinz Rudolf Kunze (03:53)
15. "Knoblauchlimonade" von Heinz Rudolf Kunze (02:58)

Danach hören Sie:SOUNDS VOM SYNTHESIZER
(Ausgabe vom 24.02.1985)


Kultradiosendung in der Originalausgabe aus dem Jahre 1985. Programmgestaltung und Moderation: Rainer Sauer. hr3-Redaktion: Jörg Eckrich. Aber auch ab 22.00 Uhr folgen noch einmal 2 Stunden mit Classic-Rock im Synthesizersound mit
Sie schrieben Rockgeschichte und gehörten zu den einflussreichsten Bands der 70er Jahre: Emerson, Lake & Palmer aus Großbritannien erlangten den Status einer Supergroup. In dieser Zeit entstanden Klassiker wie "Lucky Man" und "Tarkus". Im Jahr 1992 meldeten sich Emerson, Lake und Palmer nach einer über zehnjährigen Bandpause mit dem Album "Black Moon" zurück., lösten ihre Gruppe aber 1996 erneut auf. 2010 traten ELP dann noch einmal in der Originalbesetzung auf.

Die 2002 von RADIO JENA produzierte siebenteilige Serie "The Emerson, Lake & Palmer Anthology" (die in diesem Jahr um eine achte Schlussepisode ergänzt wurde) gibt einen Überblick über die beachtliche Bandgeschichte, angefangen bei der Historie vor Beginn der ELP-Karriere (Keith Emerson war Keyboarder von THE NICE, Greg Lake Sänger, Bassist und Komponist bei KING CRIMSON und Carl Palmer spielte Schlagzeug bei THE CRAZY WORLD OF ARTHUR BROWNE) bis hin zum letzten Konzert beim "High Voltage Festival" 2010 in London.

Heute hören Sie bei ZONO Radio Jena die Teile 1 und 2 von "The Emerson, Lake and Palmer Anthology".

RADIO JENA - Das Programm am 27.02.2012

21.00 Uhr: "Radio Jena im Gespräch mit Oskar Sala"

Seit November 2001 sendet RADIO JENA Reportagen und Gespräche seiner Sendereihe "Die Blaue Kugel", einem Kulturmagazin unter der Mitwirkung von Gabriele Krause und RADIO JENA Programmkoordinator Rainer Sauer.

Heute: Der am 18. Juli 1910 im ostthüringischen Greiz geborene Oskar Sala war einer der Musikpioniere des 20. Jahrhunderts. Am Anfang sah es nach einer Karriere Salas als Pianist aus. Das Musikstudium, welches er nach dem Abitur 1929 in Berlin aufnahm, führte zu einer Wende seiner Laufbahn - und der elektronischen Musik.

Paul Hindemith, Salas Lehrer in Kompositionslehre an der Berliner Musikhochschule, machte seinen Schüler 1930 mit dem Ingenieur Friedrich Trautwein bekannt. Gemeinsam entwickelten sie das Trautonium, eines der ersten elektronischen Instrumente, Parallelentwicklung zum Theremin und Vorläufer des Synthesizers - ein Gerät, mit dem man nicht nur herkömmliche Musikinstrumente nachahmen, sondern Vokale, Tierstimmen und synthetische Klänge (Subharmonische) erzeugen kann.

Durch die Spielweise (stufenloses Spiel auf einer bzw. zwei Saite(n)) erlaubte das Trautonium im Gegensatz zu einem Keyboard völlig andere Ausdrucksmöglichkeiten. Da die Tonhöhe durch den physischen Griffpunkt auf der Saite definiert wurde, gab es keine festgelegte Stimmung, und es waren Glissandi möglich. Mit Hindemiths »Triostück für drei Trautonien« wurde das Instrument 1930 der Öffentlichkeit vorgestellt.

An der Berliner Universität studierte er von 1932 bis 1936 Physik. 1938 konstruierte er ein Konzerttrautonium. Als Physiker und Komponist widmete Sala sein Leben dem Trautonium, ging mit dem unhandlichen Gerät auf Tournee durch Europa, hatte eigene Rundfunksendungen, "begleitete" herkömmliche Konzerte und komponierte eigens für sein neues Instrument. Berühmte zeitgenössische Komponisten wie Hindemith komponierten für das Trautonium, Richard Strauss und Arthur Honegger bezogen es in Konzerte ein und förderten damit indirekt seine Entwicklung.

Während des Krieges schrieb Sala die Musik zu einem 17-minütigen Streifen, der als erster deutscher Comicfilm unter dem Titel "Armer Hansi" 1944 in die Kinos kam. Unter anderem wirkten die Zeichner e.o.plauen und Manfred Schmidt dabei mit.[1]

Nach dem Krieg entwickelte Sala 1949 bis 1952 das Mixturtrautonium und schrieb Kompositionen für den Film, vor allem für preisgekrönte Dokumentar- und Industriefilme; über 300 Produktionen dieser Art entstanden. Am bekanntesten wurde Salas Produktion für den Film Die Vögel von Alfred Hitchcock im Jahre 1961: Die angsterregenden Vogelschreie entstanden nicht in Hollywood, sondern in einem Berliner Hinterhof an Salas Trautonium, wo er ab 1958 in Charlottenburg über ein eigenes Studio verfügte. Auch in den Edgar-Wallace-Filmen Der Fluch der gelben Schlange (1962) und Der Würger von Schloß Blackmoor (1963) erklang seine - für diese Serie eher ungewöhnliche - Filmmusik.

Am 29. Mai 1960 fand die Uraufführung Paean im Rahmen einer Ballettveranstaltung im Theater des Westens statt, zu der er zusammen mit Remi Gassmann die Musik schrieb. Sala nahm persönlich die elektronische Steuerung vor. Doch der Ruhm Salas reduzierte sich nicht auf Vergangenes: Bis zu seinem Tode arbeitete er als Komponist in Berlin, lud gerne Musikprofessoren und andere Gäste zu sich nach Hause ein und durfte noch die Nachwirkungen seiner Sound-Erfindung erleben: moderne Musiker wie die Gruppe Kraftwerk, deren Gründungsmitglied Florian Schneider-Esleben das Vorwort zu einem 2000 erschienenen Bildband über Oskar Sala schrieb (Autor: Peter Badge), berufen sich auf Oskar Sala als Wegbereiter einer Musikrichtung, die von der Avantgarde den Weg in die Popularität fand. Noch 1999 wurde in Karlsruhe seine Musik live während der Sonnenfinsternis gespielt.

Sala, der 1987 mit dem Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film ausgezeichnet worden war, verstarb hochgeachtet in der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 2002 in Berlin im Alter von 91 Jahren. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof Heerstraße im Berliner Ortsteil Westend.

Anlässlich seines Todes änderte "Radio Jena", das lokale Hörfunkprogramm für Ost-Thüringen, am 27. Februar 2002 sein Programm und sendete einen zuvor aufgezeichneten Werkstattbericht, in dem Sala am Mixtur-Trautonium noch einmal seine besten Kompositionen zu Gehör gab. Seither wird diese Sendung in Salas Geburtsland jedes Jahr an seinem Todestag wiederholt.
[Quelle: Wikipedia]

Mitschnitte der einzelnen Sendungen können wie immer angefordert werden unter folgender Adresse: RADIO OKJ, Helmboldstraße 1, 07749 Jena.

RE- POP SUNDAY* - Das Programm am 26.02.2012

Vorbemerkung: Die Jugendfunk-Redaktion des Bayerischen Rundfunks / BR griff in den frühen 1970er-Jahren den Trend der linkskritischen, "alternativen" Literaturszene in der BRD auf und lud junge, unbekannte Autoren zum "Pop Sunday" ein, einer mit damals avantgardistischer Rockmusik produzierten Sendereihe am Sonntag.

"Pop Sunday" ging auf die Idee des Jugendfunk-Chefs Walter Schricker zurück, der Ende der 1960er Jahre den Autor und Rundfunksprecher Gert Heidenreich bat, auf der damals neu entstandenen Welle Bayern 3 eine Stunde des Sonntagvormittags zu gestalten.

Zum Konzept gehörte, dass jeder Autor unangemeldet zu den Redaktionssitzungen kommen durfte und sein Werk vorlas. Jeder Anwesende besaß volles Stimmrecht, ob aus diesem Textvorschlag eine Sendung werden sollte oder nicht.

"Pop Sunday" verstand sich als Gegenbewegung gegen den Kulturbetrieb, schöpfte viele Autoren aus der alternativen Literaturszene ab und war Keimzelle zahlreicher Künstlerkarrieren. Mitte der 1980er-Jahre wurde der "Pop Sunday" dann zugunsten anderer Abendsendungen von Bayern 3 eingestellt.


"RE - POP SUNDAY*" - Die neuen Ausgaben von und mit Lutz Mühlfriedel

Vorbemerkung: Anfang 2012 beginnt der "Pop Sunday" von Neuem. Jeweils am letzten Sonntag im Monat sendet ZONO RADIO JENA zwei Stunden "Re - Pop Sunday*" von und mit Dr. Lutz Mühlfriedel (50 / siehe Foto links) aus Schöten bei Jena. Mühlfriedel machte sich über die letzten zehn Jahre eine Namen mit seiner Sendung "Radio Speziale*", die er am Jahresende 2011 beendet hat um sich ganz dem "Re - Pop Sunday*" zu widmen. ZONO RADIO JENA wiederholt jedoch im Rahmen seines Programmes die alten Folgen von "Radio Speziale*" noch einmal; die jeweiligen Sendezeiten entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Programm auf dieser Webseite.

In der regulären Februarsendung 2012 (= heute ab 22.00 Uhr) geht es um "Delmore Schwartz ...und die Verbindlichkeiten der Träume":

Der amerikanische Dichter Delmore Schwartz wurde am 8. Dezember 1913 in Brooklyn, New York, geboren. Sein erstes veröffentlichtes Werk war die in der Sendung im Mittelpunkt stehende und 1937 erschienene Kurzgeschichte "In Dreams Begin Responsibilities". Schwartz wurde schon bald zu einer bekannten Figur in den intellektuellen Zirkeln New Yorks und publizierte in den nächsten drei Jahrzehnten zahlreiche Geschichten, Gedichte und Stücke.

Von 1943 bis 1955 gab er außerdem die linksintellektuelle Zeitschrift "Partisan Review" heraus. 1959 war er der Jüngste unter den mit dem Bollingen Prize Geehrten. Den angesehenen Lyrik-Preis erhielt er für seinen Band Summer Knowledge: New and Selected Poems. Sein späteres Leben war von Alkoholismus und schließlich von psychischem Verfall geprägt. Die Geschichte dieser persönlichen Abwärtsspirale, die den ursprünglichen literarischen Erfolg ablöste, liegt Saul Bellows Roman Humboldt's Gift zugrunde. Delmore Schwartz starb am 11. Juli 1966 in New York.

"Schwartz, stammte aus einer Familie rumänisch-jüdischer Einwanderer, und die Lebens- und Alltagswelt der Einwanderer in ihren Stadtvierteln gehört zu seinen wichtigsten (und schönsten) literarischen Themen. Auch die vier Erzählungen aus Der Traum vom Leben … spielen überwiegend in diesem Milieu, mit liebevollem Spott, beißender Ironie und zuweilen tiefer Melancholie schaut Schwartz in die Wohnungen, erzählt Familiengeschichten, berichtet von Hochzeiten, Kindstaufen und Begräbnissen, den kleinen und großen Dramen und Tragödien im Leben der Menschen." (www.maroverlag.de)


Re-Pop Sunday* #2: "Die alltäglichen Berührungen mit der Gewalt", 26.02.2012 um 23.00 Uhr, zu empfangen in Ostthüringen über UKW 103,4 MHz bzw. 107,9 Mhz im Kabelnetz oder auch zeitgleich im Internet bei ZONO RADIO JENA über den RADIO OKJ Link (klick!).

------------------------------------------------------------------------------------------------

"RE - POP SUNDAY* proudly presents: DER 80. GEBURTSTAG VON J. R. CASH"

"American VII - A Singer Of Songs"

Rick Rubin hatte gewonnen, als er erklärte, welche Aufnahmen er sich vorstellen könnte: Cash allein mit Gitarre. Damit schlug er ein Album vor [woraus schließlich insgesamt # I - VI werden sollten - LM], das Cash schon seit 30 Jahren machen wollte, das ihm aber von allen, denen er seine Idee erzählt hatte, ausgeredet und abgelehnt worden war. Er hatte den Titel schon längst im Kopf: Late And Alone. Es sollte dann American Recordings heißen. Wie das Label. Sie trafen sich bei Rubin in Los Angeles, und es war angeblich im Wohnzimmer, wo sie etwa 100 Songs aufnahmen, nur sie beide. (...) Im November des Jahres 2003 [über ein Jahr nach Cashs Tod - LM] erzählte Rick Rubin etwas Unglaubliches. Dass er immer noch Songs höre, von denen er wolle, Johnny Cash würde sie covern. "Das passiert die ganze Zeit", sagte er, "...and I still write them down, and I still get copies of them. I can't bring myself to not continue that process. It was so fullfilling."

Auf der Grabsteinplatte steht unter dem Namen John R. Cash und dem Geburts- und Sterbedatum, und über der Signatur Johnny Cash, der Psalm 19:14: "Let the words of my mouth, and the meditation of my heart, be acceptable in the sight. O Lord, my strength, and my redeemer. / Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen; was ich in meinem Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, Herr, mein Fels und mein Erlöser." (Franz Dobler)

Die Sendung läuft heute ab 18 Uhr - genau zu Johnny Cashs Geburtstag - und ist zu empfangen in Ostthüringen über UKW 103,4 MHz bzw. 107,9 Mhz im Kabelnetz oder auch zeitgleich im Internet bei ZONO RADIO JENA über den RADIO OKJ Link (klick!).

RADIO JENA - Das Programm am 26.02.2012

Vorbemerkung: Zwischen 1972 und 1975 riefen die Satiriker Robert Gernhardt und Peter Knorr im Programm von hr3 eine Sendung ins Leben, deren Titel bereits so merkwürdig klang, wie es ihr Inhalt dann für den Radiohörer war: "Dr. Seltsams Sonntags-Sortiment". Peter Knorr: "Es begann damit, dass man sich mal warm dachte, den Kopf locker dachte, einfach durchsprach, was war am Tag, wie kann man es kommentieren, und so langsam wuchs dann der Pegel der Frechheiten und der Möglichkeiten, die Dinge anzugehen."

Rainer Sauer und RADIO JENA haben die besten Hörfunkeskapaden von Peter Knorr und Robert Gernhardt aus deren Serie "Dr. Seltsams Sonntags-Sortiment" überarbeitet und neu zusammengestellt und senden sie immer Sonntags ab 20.00 Uhr vor Lutz Mühlfriedels "Re-Pop Sunday" unter dem Titel "Dr. Seltsams Sonnntagkabinett". Danach folgt um 21.00 Uhr eine Folge der "Sounds vom Synthesizer" aus den1980er-Jahren und um 22.00 Uhr gibt es dann den "Re-Pop Sunday".


20.00 Uhr: DR. SELTSAMS SONNTAGSKABINETT (Ausgabe No. 2)

Kultradioendung aus dem Jahre 1972. Heute geht es bei "Dr. Seltsam" überwiegend um Gesundheitsfragen, Allerdungs tritt auch ein Schäfer mit einer Schafpantomime auf und Herr Geigi versucht sich im Reimen. Moderation Heinz Timmerding. Musikauswahl: Rainer Sauer. hr-Produktion: Werner Klein.




Vorbemerkung: Im Alter von elf, zwöf Jahren hatte ich den alten Volksempfänger meiner Großeltern wieder funktionsbereit gemacht und hörte durch ihn alles, was es auf Mittewelle und Langwelle zu hören gab. Die Beatles, CCR, Edison Lighthouse, Dana oder aber Hörspiele. 1969 war das gewesen und dieses Hörspiel habe ich als Junge fast in mich verschlungen, keine einzige Folge verpasst. Immer Montag abends kamen "Die Pickwickier" und es war mein erster intensiver Kontakt mit Charles Dickens und seinem Werk. Die Charaktere (Mr. Samuel Pickwick, Mr. Tracy Tupman, Mr. Nathaniel Winkel, Mr. Augustus Snotgras und Sam Weller, der treue Diener) wurden hervorragend gesprochen von Werner Eichborn, Karl Maria Schley, Uwe Friedrichsen und als Erzähler brilliert Martin Held. (Rainer.Sauer im Februar 2012)

20.45 Uhr: DIE ABENTEUERLICHE REISE DER PICKWICKIER (Folge 1)

Rainer Sauer liest aus dem Buch von Charles Dickens anlässlich des 200. Geburtstages des Autors.
Die Buchvorlage:
1831 arbeitete Charles Dickens für die Zeitung "True Sun", wurde aber bald zur Mitredaktion des Parlamentsspiegels herangezogen und wurde schließlich Journalist bei der Zeitung "Morning Chronicle". 1836 bis 1837 erschienen in monatlichen Heften die "Pickwick Papers", durch die er Bekanntheit als Schriftsteller erlangte. Dickens entwickelte in diesem Werk eine ursprüngliche Erzählkraft, die in sich selbst und dem reichen Volksleben, besonders der unteren Klassen, ihre Quelle und ihr Muster fand, denn er wollte nicht nur den literarischen Erfolg, sondern auch das Gewissen seiner Zeit wachrütteln und den Weg für soziale Reformen ebnen. Die Schärfe der Anschauung, gepaart mit Humor, schafft bereits mit seinem ersten Werk die typische Dickens’sche Atmosphäre.
Die Handlung: Mr. Pickwick und seine Freunde beschließen durch England zu reisen und beabsichtiigen hernach, der Fachwelt ihre Erlebnisse und Ergebnisse mitzuteilen. Der Pickwickier-Klub besteht aus Mr. Samuel Pickwick, einem gebildeten und vermögenden Junggesellen (der es versteht, überall, wo er auftaucht, Verwirrung zu stiften und seine endlose Hilfsbereitschaft bringt ihn das eine oder andere Mal in Bedrängnis), Mr. Tracy Tupman, ein vermeintlicher Frauenheld, dem allerdings nur noch alte Jungfern zufliegen, Mr. Nathaniel Winkel, ein begeisterter Sportfan ohne jegliches Talent aber mit einer gehörigen Portion britischer Ehre im Leib,.Mr. Augustus Snotgras, Poet von Natur aus und der Frauenwelt nie wirklich abgeneigt sowie Sam Weller, dem treuen Diener Mr. Pickwicks, der den Protagonisten so manches Mal aus der Patsche hilft. Ferner machen die Herren auf ihrer Reise die Bekanntschaft mir Mr. Jingle, einem Schauspieler und Berufsbetrüger. Weniger das Geschehen selbst, sondern vielmehr die ausgeprägten Charaktere machen die Reise zu einer äußerst vergnüglichen Unternehmung. Mit viel Witz und Ironie führt Martin Held als Erzähler durch das Hörspiel und begleitet die Herren augenzwinkernd bei ihren Unternehmungen.

Dies ist Folge 1 von insgesamt 6 Folgen, die ZONO Radio Jena bis August 2012 ausstrahlt.

RADIO JENA - Das Programm am 19.02.2012

- 10 JAHRE "DIE BLAUE KUGEL" / Teil 4 der Retrospektive -

Im November 2001, sendete RADIO JENA, das lokale Hörfunkprogramm für Ostthüringen, die erste Reportage seiner Sendereihe "Die Blaue Kugel", einem Kulturmagazin unter der Mitwirkung von Gabriele Krause (heute: Gabriele Kunze / siehe Foto links). Gabi hatte da bereits mehr als zwanzig Jahre als Sozialpädagogin im öffentlichen Dienst gearbeitet, zog Anfang der 2000er-Jahre in die Saalestadt. Die Webseite für www.dieblauekugel.de betrieb sie mehrere Jahre gemeinsam mit RADIO JENA Programmkoordinator Rainer Sauer. Wir lassen nun bis zum Sommer 2012 bei RADIO JENA noch einmal die Highlights der Rundfunkarbeit von Gabriele Kunze Revue passieren. Noch bis April gibt es einen ersten Teil mit fünf ausgewählten Beiträgen bzw. Sendungen. Heute ist es:

21.00 Uhr: "PISA UND DIE FOLGEN"

Ein Vortrag von Prof. Peter Fauser (siehe Foto links) aus der Aula des neuen "Anger Gymnasiums" in Jena; Erstausstrahlung: Januar 2003. Peter Fauser ist Professor für Schulpädagogik und Schulentwicklung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach dem Lehramt für Grund- und Hauptschulen (in Musik und Mathematik) sowie einem Diplomstudium der Erziehungswissenschaft folgten Promotion und Habilitation an der Universität Tübingen. Fauser ist wissenschaftlicher Leiter des Wettbewerbs Förderprogramm Demokratisch Handeln, des Entwicklungsprogramms für Unterricht und Lernqualität und Initiator der Imaginata in Jena.

Sein Hauptinteresse gilt der Demokratieerziehung in der Schule, weniger durch Fachinhalte als durch demokratische Strukturänderungen und Mitbestimmung der Schüler in einer gelebten Demokratie. Peter Fauser ist Vorstandsmitglied der Akademie für Bildungsreform und Sprecher der Jury des Deutschen Schulpreises. 2002 verließ er den Herausgeberkreis der Zeitschrift Neue Sammlung, als Gerold Becker in das Gremium berufen wurde.


Zuvor hören sie jedoch
um 20.00 Uhr:

SOUNDS VOM SYNTHESIZER (Ausgabe vom 10.02.1985)


Kultradiosendung in der Originalausgabe aus dem Jahre 1985. Programmgestaltung und Moderation: Rainer Sauer. hr3-Redaktion: Jörg Eckrich. Aber auch ab 22.00 Uhr folgt noch einmal Synthesizermusik und zwar dieses Mal nicht aus Berlin sondern aus Köln.

----------------------------------------------------------------------------------------------------

THE VOYAGER PROCT proudly presents
"EVOLUTION / DANCE TRACKS 2012" (Die Radiopremiere!)


In Köln am Rhein beheimatet arbeitet Thomas Brück (Foto) seit Jahren an den Soundbildern seines "Voyager Projects". Nach dem großen Erfolg seines 2011-Albums "Macro" legte er dieser Tage zwei neue Produktionen vor: das reguläre TVP-Musikalbum "Evolution" (Erscheinungsdatum ist der 24. Februar 2012), welches er zusammen mit dem Wuppertaler Elektronik-Musiker Thomas Götze eingespielt hat, sowie die Anfang des Monats erschienene Compilation "Dance Tracks 2012".

Mit "The Voyager Project" produziert er elektronische Musik in einer Basis in den Klängen der "Berliner"- oder "Düsseldorfer"- Schule mit weitläufigen Sequencerlinien und Melodien. Im Laufe der Zeit bildete sich hieraus in der Elektronik-Musik-Hochburg Köln ein ganz eigener Stil heraus und durch die günstige geomusikalische Lage Kölns im Europäischen Kontext, finden sich die verschiedensten Elemente Elektronischer Musik wieder.

Ein Zeichen für die Bandbreite und die Kreativität des Projekts, immer wieder neu ausgehend von einer musikalischen Basis. Auf dem Weg Menschen und ihre Gefühle zu erreichen. Die Musik ist mal experimentell, klassisch-elektronisch, oft ríchtig tanzbar oder aber im Bereich der Film- und Fernsehproduktion zu finden (Zeitangaben in Minuten/Linke führen direkt zu Amazo.de).


22.00 Uhr: "EVOLUTION" / "DANCE TRACKS 2012" - Mix-Tour

01 - Evolution 4 (27:39)
02 - Water Dance - Extended Version (07:56)
03 - Evolution For Love (16:26)
04 - Diamonds (04:56)
05 - Evolution Part 2 (23:07)
06 - The 20 First Step - Special Long Remix (10:28)
07 - 2012 Next Step - Special Long Remix (07:36)
08 - X-Files - Special Long Remix (11:53)


----------------------------------------------------------------------------------------------------

Programmhinweis für März 2012:
"Die Blaue Kugel: NEUE WEGE DER SCHULSOZIALARBEIT" - Ein Liveseminar von und mit Gabriele Krause, aufgezeichnet im Sommer 2002 in der "Alfred-Brehm-Schule" in Jena - Erstaustrahlung: August 2002

Mitschnitte der einzelnen Sendungen können wie immer angefordert werden unter folgender Adresse: RADIO OKJ, Helmboldstraße 1, 07749 Jena.

RADIO JENA - Das Programm am 12.02.2012

KLAUS SCHULZES ELEKTRONISCHES LEBEN (Teil 2)

Die Kern-Musik unserer Hörfunkserie erschien ursprünglich in einer streng limitierten 50er CD-Box und wurde von Klaus Schulze seit 2009 chronologisch in verschiedenen 3er-CDs veröffentlicht, zusätzlich mit bisher unveröffentlichtem Material. Er nennt diese Musikchronologie "La Vie Electronique".


Nach Teil 1 im Januar 2012 fahren wir heute fort, diese Chronologie des Werks von Klaus Schulze erstmals komplett im Radio zu senden. Wir starten mit seinem Album "Irrlicht" aus dem Jahre 1972 und danach gibt es Tonaufnahmen aus den Jahren 1972 und 1973, die Klaus Schulze noch mit sehr einfachen Mitteln, wie zum Beispiel seiner Teisco-Orgel, aber dafür mit großen Visionen produzierte. Auf dem 1973er-Doppelalbum "Cyborg" assistierten ihm dann die Streicher des "Colloquium Musica Orchestra".

Was als Experiment begann (und es heute immer noch ist), ist inzwischen zu einem unvergleichlichen Klangkosmos angewachsen. In unserer Serie "Klaus Schulzes elektronisches Leben", die bis Mitte 2013 dauern wird, hat man die Gelegenheit, diese Entwicklung mit der Musik seiner Originalalben sowie mit seltenen Aufnahmen, die allesamt nicht auf den regulären Alben erschienen sind, hautnah nachzuvollziehen.

16.00 Uhr: "KLAUS SCHULZES ELEKTRONISCHES LEBEN - Teil 2" - Die Trackingliste (Zeitangabe = in Minuten / Albumtitel in Anführungsstrichen):

01 - "Irrlicht" 1. Satz: 'Ebene' (23:23)
02 - "Irrlicht" 2. Satz: 'Gewitter (energy rise - energy collaps)' (05:39)
03 - "Irrlicht" 3. Satz: 'Exil Sils Maria' (21:25)
04 - North of the Yukon (20:43)
05 - Nightwind (16:14)
06 - Minuet (11:38)
07 - Signs of Dawn (22:38)
08 - Study for Philip K. Dick (08:31)
09 - "Cyborg" Synphära" (22:48)
10 - "Cyborg" Conphära (25:51)
11 - "Cyborg" Chromengel (23:49)
12 - "Cyborg" Neuronengesang (23:43)

Abbildungen © Infomaterial der Plattenfirma "Ohr"

RADIO JENA - Das Programm am 05.02.2012

BERND KISTENMACHER SPEZIAL
Musik aus "Celestial Movements" und "Beyond The Deep"

Heute gibt es in unserer "Bernd Kistenmacher Reihe" bei ZONO Radio Jena Musik seiner Alben "Celestial Movements" aus dem Jahre 2009 und "Beyond The Deep" aus dem vergangenen Jahr zu hören und zwar ab...

20.00 Uhr / 2000 CET = a) The Beginning / b) In Face Of Saturn / c) Colliding Stars / d) Eternal Lights / e) Living Between Asteroids / f) A Celestial Move [alle Titel © 2009 / aufgenommen, abgemischt, gemastert und produziert von Bernd Kistenmacher in Berlin / Published by MellowJet Musikproduktionen Bernd Scholl]

21.09 Uhr / 2109 CET = g) Ouverture / h) Tsunami / i) Clayoquot Sound / j) Lost City / k) In The Black Smokers Bar / l) Who Will Save The World?
[alle Titel © 2010 / aufgenommen, abgemischt, gemastert und produziert von Bernd Kistenmacher in Berlin / Published by MellowJet Musikproduktionen Bernd Scholl]

LESEN SIE ZU BERND KISTENMACHER EINEN AKTUELLEN BERICHT MIT INTERVIEW IN DER ZEITSCHRIFT "KEYS" (TEIL 1 / TEIL 2). WEITERE INFORMATIONEN ZU BERND KISTENMACHER ERHÄLT MAN HIER UND HIER ODER HIER BEI WIKIPEDIA.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
ROLF TROSTEL UND SEINE MUSIK
Aufnahmen aus den Jahren 1981 bis 1984

Nach dem ersten "Bernd Kistenmacher Spezial" bei ZONO Radio Jena folgt Elektromusik eines anderen Berliner Musikers und zwar von Rolf Trostel.

Trostel, der schon früh mit dem innovativen PPG Wavecomputer arbeitete, wurde bereits in einer "Sounds vom Synthesizer"-Sendung des Jahres 1985 ausführlich vorgestellt. Heute ist Musik seiner Alben "Inselmusik", "Two Faces" und "The Prophet" zu hören und zwar:


ca. 22.10 Uhr / 2210 CET = a) - d) The Prophet I - IV [alle Titel © 1982 / aufgenommen, abgemischt, gemastert und produziert von Rolf Trostel in Berlin / Published by The Uniton Label of Norway]

ca. 22.29 Uhr / 2229 CET = e) It Is War In Europe / f) BAO / g) Two Faces / h) Hope Is The Answer / i) Ur Teil / j) Skizo [alle Titel © 1980 und 1981 / aufgenommen, abgemischt, gemastert und produziert von Rolf Trostel in Berlin / Veröffentlicht in Eigenregie im Selbstverlag]